Die Initiative Phase Nachhaltigkeit unterstützt Hersteller dabei, sich im Bereich des nachhaltigen Bauens zu positionieren. Mit der „Deklaration Nachhaltigkeit Bauprodukte“ können Gespräche in der Planungsphase strukturiert geführt werden. Darüber hinaus kann die Deklaration als Check-Liste genutzt werden, um interne Prozesse zu unterstützen.

Bauproduktehersteller können:


• überprüfen wo ihre Organisation und ihre Produkte in Sachen Nachhaltigkeit stehen
• die Deklaration nutzen, um Produkte unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit zu optimieren oder zu entwickeln
• Transparenz nach innen und außen schaffen
• Kolleginnen und Kollegen auf den gleichen Wissensstand heben
• neue Mitarbeitende an zentrale Themen heranführen
• einen Impuls für die Organisationsentwicklung geben, um zum Beispiel Zuständigkeiten festzulegen

Michael Scharpf von Holcim Deutschland

Der Leiter Nachhaltiges Bauen bei Holcim erläutert, warum die Deklaration Bauprodukte für Hersteller wichtig und nützlich ist.

Michael Scharpf von Holcim
Video-Statement von Jasna Moritz
Die Geschäftsführerin von kadawittfeldarchitektur wünscht sich von Herstellern ein klares Bekenntnis für die Nachhaltigkeit ihrer Bauprodukte.
Video-Statement von Antonino Vultaggio
Der Senior Partner bei HPP Architekten erläutert die Vorteile derDeklaration Nachhaltigkeit Bauprodukte für Architekten.
Video-Statement von Ingmar Menzer
Der geschäftsführende Gesellschafter bei wulf architekten wünscht sich eine breite Datenbasis für gesunde Produkte.

Mehr Video-Statement finden Sie in unserer Mediathek.

DGNB Navigator: Eine starke Positionierung für Bauproduktehersteller

Voraussetzung zur Teilnahme ist die Nutzung des DGNB Navigators. Eine transparente Dokumentation der Produkteigenschaften zeigt Ihren Zielgruppen alle relevanten Informationen auf einen Blick und hilft Planenden und Architektinnen und Architekten dabei, Produktentscheidungen zu treffen.

Wie Sie ihre Produkte listen erfahren Sie HIER. 

Die Themenfelder und Ziele für Hersteller

Die Deklaration ist gegliedert in 7 übergeordnete Nachhaltigkeitsziele mit dazugehörigen Fragen, über die sich die konkrete Nachhaltigkeitsqualität eines Bauprodukts spezifizieren lässt. Jedes Themenfeld enthält konkrete Handlungsoptionen und Unterpunkte, die in einem Projekt gemeinsam mit den Gesprächspartnern bewertet und priorisiert werden können. Die teilnehmenden Industrieunternehmen verpflichten sich, die Deklaration in möglichst vielen Projekten zu nutzen und Erfahrungen auszutauschen.

Suffizienz

  • Schonende Ressourcengewinnung

  • Ressourcen effizient einsetzen

  • Materialverbrauch reduzieren

Klimaschutz

  • CO2-Emissionen reduzieren

  • Graue-Emissionen

  • Energieeffiziente Nutzung

Umwelt

  • Biodiversität

  • Ressource Wasser schonen

  • Abfallvermeidung

Resilienz gegen Klimawandel

  • Temperaturunterschiede

  • Extremwetter

Zirkuläre Wertschöpfung

  • Recyclingrohstoffe

  • Re-use-Fähigkeit

  • Recyclingfähigkeit

Fokus Mensch

  • Schadstofffreie Materialien verwenden

  • VOC-Emissionen

  • Soziale Verantwortung

Ökonomische Aspekte

  • Lebenszykluskosten (LCC)

  • Langlebigkeit

  • Regionalität